Chicago
Die Gäste aus den USA in Ulm

Englisch am Humboldt-Gymnasium

Das Fach Englisch kann am Humboldt Gymnasium ab Klasse 5 wahlweise als erste oder als zweite Fremdsprache gewählt werden.

Wird Englisch als zweite Fremdsprache gewählt, ist Latein die erste Fremdsprache. Für mehr Informationen: Sprachen/Latein und Englisch.

Wird Englisch als erste Fremdsprache gewählt, stehen in Klasse 5 und 6 jeweils vier Stunden Englischunterricht im Stundenplan. In der weiteren Sprachenfolge kommt in Klasse 6 Französisch hinzu.

Ab Klasse 7 ist Englisch dann dreistündig, wobei in Klasse 9 eine Stunde als sogenannte Teilungsstunde ausgewiesen ist und im Tandemverfahren unterrichtet wird.

Die meisten Schüler entscheiden sich nach Klasse 10 für Englisch als verpflichtende Fremdsprache in der Oberstufe und wählen es als schriftliches Prüfungsfach.

Die Abiturprüfung in Englisch besteht seit 2013 aus einem schriftlichen Teil und der Kommunikationsprüfung. Diese Prüfung kann wahlweise als Einzel- oder als Tandemprüfung abgelegt werden und zählt mit einem Drittel in die Note des schriftlichen Abiturs.

Zur Information: Zum Schuljahr 2016/2017 ändert sich mit Einführung des neuen Bildungsplan die Stundentafel und Englisch wird durchgängig von Klasse 5-10 vierstündig unterrichtet werden.

 

Angebote:

Zur Vorbereitung auf die Kommunikationsprüfung, die ein verpflichtender Teil des schriftlichen Abiturs in der modernen Fremdsprache ist, bieten wir für Schüler der Jahrgangsstufe 2 eine Conversation Class an.

Viele Universitäten verlangen von deutschen Abiturienten bei der Einschreibung ein language certificate wie das Cambridge Certificat for Advanced Englisch. Wir bieten Schülern der Jahrgangsstufe 1 einen Vorbereitungskurs für diese zentral abgelegte Prüfung.

Wir haben in Paynesville, Minnesota eine Partnerschule und können Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 einen dreiwöchigen Schüleraustausch an der Paynesville Area Highschool anbieten. Das Bewerbungsverfahren für die 24 Plätze findet in den Stufen 9 und 10 statt.

Info: Leider muss der Austausch im Jahr 2016 ausfallen.

 

 

                       Ein Schülerbericht über den USA-Austausch 2014

Im Zweijahresrhythmus dürfen 24 Schüler und Schülerinnen der 9. und 10. Klassen an einem Austausch in die USA teilnehmen. In der letzten Woche der Sommerferien  geht es los und ganze drei Wochen verbringen die Schüler  und zwei Lehrer der Schule in den Vereinigten Staaten. Zunächst heißt es nach einem langen Flug „Welcome to Minnesota“, besser gesagt „… to Paynesville“. Der beschauliche Ort, nur 2 Stunden entfernt von Minneapolis ist das neue Zuhause der Schüler, für die nächsten zwei Wochen. Jeder lebt in seiner Gastfamilie und lernt den amerikanischen Lebensstil besser kennen, inklusive Schulbesuch, Wochenenden in den Familien und Ausflügen mit der Gruppe. Zu den Highlights zählen für die meisten der Ausflug nach Minneapolis(Mall of America), oder Saint Paul, der Hauptstadt Minnesotas.Für andere wiederum ist der schlichte Alltag in den Familien schon Highlight genug. Fakt ist jedoch, dass alle immer riesig Spaß haben, egal wo. Der Abschied nach zwei Wochen fällt  schrecklich schwer und am liebsten würden alle noch zwei Wochen länger bleiben, doch das Flugzeug nach Chicago wartet nicht. Die Tränen des Abschieds rücken meist bald in den Hintergrund und spätestens, wenn alle die Skyline von Chicago zum ersten Mal erblicken, ist die Stimmung wieder fröhlich. Nicht nur die Stadt, sondern auch das Hotel im Zentrum begeistert jeden. Es ist nur eine Woche übrig und so wird jeder Tag ausgereizt mit Shoppen und Sightseeing. Die Hochhäuser sind überwältigend, aus jeglicher Perspektive. Per Bus, per Boot, zu Fuß und auch von oben werden sie bestaunt. Ganz besonders schön, sind der Sonnenuntergang auf dem Hancock Tower und der Ausblick aus dem Willis Tower, mit dem extra Adrenalinkick, wenn man auf der Ledge steht und in jegliche Richtung, selbst nach unten, freie Aussicht hat. Letztendlich sind dann die drei Wochen vergangen wie im Fluge und es heißt Abschied nehmen von Chicago und den USA. Die Erlebnisse, die in den vergangenen drei Wochen gesammelt wurden sind eindeutig einmalig und unvergesslich. Die meisten und wenn nicht gar alle, haben neue Freundschaften geschlossen und beschließen nach dem Austausch auf jeden Fall einmal wieder zurückzukehren, um Paynesville zu besuchen und natürlich auch Chicago einen Besuch abzustatten.(Isabel Schleicher, 10c)