Alexander und Wilhelm von Humboldt

Die Namensgeber der Schule

Friedrich Heinrich Alexander Freiherr von Humboldt (1769-1859) war einer der größten Naturforscher aller Zeiten. Auf vielen Reisen, v.a. durch das innere Süd- und Mittelamerikas, sammelte er 60 000 Pflanzen und unzählige Gesteinsproben. Er begründete einige neue Wissensgebiete, wie z.B. Pflanzengeographie, Klimakunde und Vulkanismus. 
Nach weiteren Reisen 1829 zum Uralgebirge und ans Kaspische Meer schrieb er ab 1830 an seinem Hauptwerk, einer 5bändigen Darstellung des gesamte Wissens der Erde: "Kosmos, Entwurf einer physischen Weltbeschreibung". Er starb am 6. Mai 1859 in Berlin. 
 

Karl Wilhelm Freiherr von Humboldt (1767-1835) war ein Sprachforscher, Politiker und Philosoph. Oft wird er auch als Universalgelehrter, Staatsmann, Kulturpolitiker und Bildungstheoretiker bezeichnet. 
Nach dem Jura- und Philosophiestudium trat er in den diplomatischen Dienst. Danach unternahm er zahlreiche Reisen durch Westeuropa und gründete 1809 die nach ihm benannte Humboldt-Universität in Berlin. Von 1809-10 war er preußischer Unterrichtsminister, 1810 wurde er Staatsminister. Er reformierte Elementarschulen und Gymnasien im neuhumanistischen Geist. Nachdem seine Kritik an der preußischen Politik zurückgewiesen wurde, trat er 1819 von seinem Amt zurück und widmete sich sprachwissenschaftlichen Studien. Er starb am 8. April 1835, viele Jahre vor dem Tod seines um zwei Jahre jüngeren Bruders Alexander.