Bildende Kunst am Humboldt-Gymnasium


Im Fach Bildende Kunst werden die Bereiche Architektur, Malerei, Zeichnung, Plastik, die neueren Medien und die neuen Kunstformen behandelt.

Bereits in der Unterstufe entwirft die künstlerische Tätigkeit Strukturen und Regeln, die Kunst erst möglich machen. Es werden dabei Konventionen der Gestaltung entdeckt, die immer auch wieder zur Disposition gestellt werden. Dies kann auch zum bekannten Dilemma in der Bewertung führen, ob den Regeln oder der kreativen Lösung der Vorzug gegeben wird. Künstlerische Arbeit ist auf alle Fälle ein schöpferischer Prozess:
Es geht ums Machen, Wahrnehmen, Beobachten, Reflektieren. Zwischen Spontaneität und Kalkül öffnen sich Perspektiven für individuelle Entwürfe.

Mittelstufe: Das zugrunde liegende Konzept von Kunst schließt Aspekte des Sehens ein, des Beobachtens, des Fotografierens. Die Fähigkeiten zur Wahrnehmung sollen verbessert werden. Die Bedingung des Sehens werden bewusst gemacht. Wir lernen ganz besonders in diesem Fach, dass die Wahrnehmung der Welt vielschichtig ist, dass sie relativ ist und dass daraus folgend die Menschen, die Medien je eigene Weltsichten produzieren.

In der Oberstufe gibt es 3 Themenbereiche mit 5 Künstlern. An diesen  Künstlern werden Kunstbetrieb, Rezeption, Kunstgeschichte vermittelt. Durch die eigene Arbeit wird das Verständnis vorbereitet, dass Kunst in der Gegenwart auf unterschiedliche Praktiken zurück greift.
Z.B. Kubismus als erste Form einer konzeptuellen Malerei, gefolgt von Surrealismus, Konzept-Art, Postmoderne und Dekonstruktion. Schließlich wird die Rolle des Künstlers und der Kunstbegriff bei Installation, Performance etc. vollkommen verändert.

Kunstwerke von Schülern (Kl. 6 - JS 1)

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